Mehrsprachigkeit in der frühen Kindheit:

Mythen, Fakten, Herausforderungen

 

Rosemarie Tracy

Universität Mannheim

rtracy@rumms.uni-mannheim.de

 

Während im Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen die Rede davon ist, dass künftig alle BürgerInnen Europas drei Sprachen beherrschen sollten, tun sich viele Länder schwer damit, das beachtliche mehrsprachige Potential zu erkennen, das ihnen bereits jetzt innerhalb ihrer Grenzen zur Verfügung steht, wenngleich die betroffenen Sprachen – eben die der in den letzten Jahrzehnten zugewanderten Menschen – nicht Bestandteil traditioneller europäischer Bildungspläne sind. In Folge dieser neuen Realität bietet sich Wissenschaftlern, die sich für die psycho- und soziolinguistischen Dimensionen des Sprachkontakts interessieren, ein natürliches Experimentierfeld: Kinder unterschiedlichen Alters und Erwachsene eröffnen uns vielfältige Einblicke in die Befähigung des menschlichen Gehirns zum Umgang mit mehr als einer Sprache. Im Mittelpunkt meines Beitrags stehen die frühen analytischen Fähigkeiten von Lernern unterschiedlicher Erwerbstypen (Erstspracherwerb, L1; simultaner L1-Erwerb von zwei Sprachen, 2L1; früher Zweitspracherwerb im Vorschulalter, L2), wobei ich gelegentlich auch auf das verbale Verhalten deutscher Immigranten in den USA, die Englisch im Erwachsenenalter erworben haben, eingehen werde.

 

Mein Beitrag besteht aus drei Teilen, die sich auf die Vergangenheit, die Gegenwart und (wie ich hoffe) die Zukunft unseres Umgangs mit Multilingualismus oder Bilingualismus – ich verwende beide Termini als Synonyme – beziehen. Im Wesentlichen werde ich dafür plädieren, dass Theoretiker und Praktiker im Bereich von Sprach- und Sprechstörungen gemeinsam mit Sprachwissenschaftlern verstärkt Energien darauf verwenden sollten, Mehrsprachigkeit bei normalen und sprachgestörten Kindern zu fördern. Meine Schlussfolgerung bezüglich dessen, was zu tun ist und auch erreichbar wäre, wird optimistisch ausfallen. Meinen Ausgangspunkt bilden allerdings zunächst einige Annahmen, die Mythen im Titel meines Beitrags, von denen wir uns verabschieden sollten.

 

 

2.      Verzichtbare Ideen

 

Bilingualismus als kognitiver Ausnahmezustand

 

Der Mythos von der Einsprachigkeit als Normalzustand lässt sich leicht anhand demographischer Tatsachen entlarven. Berücksichtigt man die weltweite Verteilung von Sprachen, so lässt sich schnell erkennen, dass Mehrsprachigkeit keine Ausnahme ist. Aus linguistischer Perspektive ist der Monolingualismus im Übrigen allein schon insofern eine Fiktion, als Sprecher/Hörer in der Regel sehr früh koexistierende Varietäten ausbilden. In Abhängigkeit von Gesprächspartnern und Kontexten bedienen sich selbst angeblich monolinguale Sprecher unterschiedlicher regionaler und sozialer Dialekte sowie verschiedener Register und Stile. Die Wahl und die Kontrolle angemessener sprachlicher Alternativen ist daher normaler Bestandteil jeglicher Sprachproduktion. Im strengen Sinn sind Monolinguale daher nicht nur selten sondern nicht-existent.

 

Die Vorstellung von prinzipiell koexistierenden sprachlichen Systemen lässt sich sogar noch etwas weiter führen, denn schließlich setzt bereits jede einzelne Äußerung eine Abbildung von unterschiedlichen, aber parallelen Repräsentationsebenen voraus, z.B. die Ebenen der segmentalen und suprasegmentalen Phonologie, der Morphosyntax, der Argumentstruktur und der Pragmatik, um nur einige zu nennen. Zweit- und Fremdsprachlerner mögen diese verschiedenen Ebenen in unterschiedlichem Maße meistern, und in einigen Bereichen, z.B. dem Lexikon und den stilistischen Repertoires finden wir sicherlich auch zwischen Muttersprachlern erhebliche Unterschiede.

 

 

Doppelmoral

 

Auch denjenigen unter uns, die sich der demographischen Realitäten und der Verbreitung der Mehrsprachigkeit bewusst sind, fällt es möglicherweise schwer,  vorurteilsfrei an die Frage heranzugehen, welche Sprache(n) erhalten oder überhaupt erworben werden sollten. Die Einstellungen hierzu hängen in hohem Maße vom „Marktwert“ der Sprachen ab und damit vor allem vom Prestige ihrer Sprecher.  Die Wahrscheinlichkeit, dass europäische Kinderärzte, Lehrer und andere Pädagogen Eltern unter Hinweis auf mögliche kognitive Nachteile vom simultanen Angebot zweier Erstsprachen abraten, ist wesentlich höher, wenn es sich um Sprachen wie Berber, Urdu oder Akan handelt, als im Falle von Sprachen wie Englisch und Französisch, die hier hohes Ansehen genießen.

 

Auch in anderen Bereichen finden wir diese “Doppelmoral”. Die meisten von uns kennen Situationen, in denen wir problemlos Abweichungen in der Aussprache oder bei der Genus- und Kasusmarkierung angesehener Referenten ignorieren, wenn sie in ihrer Nichtmuttersprache Vorträge halten. Gleichzeitig sind wir wesentlich weniger tolerant, wenn es sich um ein siebenjähriges Kind russischer oder türkischer Erstsprache handelt, das nach zweijährigem Kontakt mit dem Deutschen (oder weniger) immer noch Genusprobleme hat oder Präpositionen auslässt. Die Wenigsten unter uns wären bereit, die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass ein Kind oder ein Jugendlicher, dessen Deutsch typische ethnolektale Merkmale aufweist, auch andere Varietäten des Deutschen inklusive der dazugehörigen Artikel und Präpositionen beherrschen könnte (vgl. Keim 2004). Ohne Zweifel ist es Zeit, unsere Einstellungen zu überdenken und hartnäckige Defizitperspektiven zu überwinden.

 

 

 

Bilinguale Menschen: zwei Monolinguale in einer Person

 

Wie andere Experten, die an dieser Tagung mitwirken, in ihren Arbeiten unterstrichen haben, verhalten sich Bilinguale nicht notwendigerweise wie zwei Monolinguale (wenn es sie denn gäbe!). So ist es unrealistisch zu erwarten, dass Bilinguale mit Fremden gleichermaßen gern ungeachtet der Situation über beliebige Themen in jeder ihrer Sprachen zu kommunizieren bereit sind. Außerdem ist es  unwahrscheinlich, dass sich Bilinguale sprachunabhängig über bestimmte Themen differenziert und flüssig unterhalten können, wenn sie keine Gelegenheit hatten, sich in allen ihren Sprachen mit dem gleichen Gegenstandsbereich zu beschäftigen. In vielen Fällen mögen sie aus einem besonders einleuchtenden Grund nicht über lexikalische Äquivalente verfügen, nämlich dann, wenn es sie schlichtweg nicht gibt. Wir sollten also aufhören, Mehrsprachige davon überzeugen zu wollen, dass mit ihnen irgendetwas nicht stimmt, weil sie ihre Sprachen nach einem Prinzip der “Arbeitsteilung” einsetzen.

 

 

Sprachmischung: Ausdruck eines Defizits

 

Viele halten das Mischen von Sprachen für ein deutliches Anzeichen eines linguistischen Defizits und von “Halbsprachigkeit”. Dank intensiver soziolinguistischer Forschung der letzten Jahrzehnte wissen wir allerdings, dass Code-mixing Teil des natürlichen stilistischen Repertoires mehrsprachiger Sprachgemeinschaften ist (cf. Myers-Scotton 2006). Das Mischverhalten ist im Allgemeinen erstaunlich systematisch und keinesfalls dadurch motiviert, dass Sprecher nicht in der Lage wären, nur bei einer Sprache zu bleiben. Die Situation und andere Variablen (Thema, Diskursfunktion) determinieren, ob und in welcher Intensität bilinguale Menschen ihre Sprachen mischen oder alle bis auf eine inhibieren (Green 1998, Lattey & Tracy 2005). In mehrsprachigen Kontexten müssen Sprecher keine Energie für die Unterdrückung der jeweils unangemessenen Sprachen aufwenden. Das heißt allerdings, dass Mehrsprachigkeit auch einen Preis hat: Je mehr Optionen zur Verfügung stehen, desto aufwändiger mag es sein, in jedem Moment die geeignete Auswahl sprachlicher Ausdrucksmittel zu treffen.

 

Bilinguale Kinder sind im Alter von 2-3 Jahren in der Lage, ihren Output zu kontrollieren und ihre Sprachen ihren Gesprächspartnern anzupassen. In meinem Vortrag werde ich zeigen, dass die kindlichen Mischäußerungen das Ergebnis bemerkenswerter Präzisionsarbeit sind und dass Kinder lexikalische und strukturelle Entlehnungen vornehmen, um die Lücken in einer Sprache mit Hilfe einer anderen zu füllen. Bilinguale Kinder zeigen uns auch, dass sie viel früher über metasprachliche Fähigkeiten verfügen, als bisher angenommen wurde.

 

 

Früher Bilingualismus:  (Kon)fusion und subtraktive Effekte

 

Die Ansicht, dass sich zunächst eine Sprache bis zu einem gewissen Niveau entwickeln sollte, bevor eine zweite ohne Schaden für die L1 oder die allgemeine kognitive Entwicklung hinzutritt, ist auch heute noch weit verbreitet (Cummins 1986). Die Forschung zum simultanen Erwerb zweier Erstsprachen zeigt jedoch, dass diese Sorge unbegründet ist. Heute wissen wir, dass Kinder, die von Geburt an zwei Erstsprachen ausgesetzt sind, diese Sprachen prinzipiell früh differenzieren und trennen können. Allerdings hängt das Ausmaß, in dem ihnen dies gelingt, von den im Input manifestierten Ähnlichkeiten und Kontrasten zwischen den beteiligten Sprachen ab. Nachweisbar ist auch, dass sich als Folge unterschiedlicher Komplexität die beiden Erstsprachen nicht immer völlig synchron entwickeln. Eine der Sprachen kann zeitweilig schneller oder “stärker” sein als die andere (cf. Gawlitzek-Maiwald & Tracy 1996, Genesee et al. 1995, Müller et al. 2005; Tracy & Gawlitzek 2000, 2005).

 

Freilich gibt es keine Garantie dafür, dass Kinder, die von Anfang an mit zwei Sprachen konfrontiert werden, tatsächlich beide dauerhaft beibehalten.  Ebensowenig kann man garantieren, dass sich die L1 eines Kindes im Wettbewerb mit einer zeitversetzt hinzutretenden prestigereicheren L2 behaupten kann. Aber dies ist unabhängig von der grundlegenden menschlichen Fähigkeit, früh mit mehr als einer Sprache souverän umzugehen, und hängt von den bereits angesprochenen Statusfragen ab.

 

 

Sprachen sind “ganze Objekte”

 

Ein mit den bereits genannten Meinungen eng verknüpfter Mythos, der glücklicherweise bei Sprachwissenschaftlern und Experten in sprachtherapeutischen Berufen nicht sehr verbreitet sein dürfte, ist die Vorstellung, dass Sprachen wie reale Objekte in einer Alles-oder-nichts-Manier verfügbar sind. Vielmehr bestehen sprachliche Kompetenzen aus der Konstruktion abstrakter Repräsentationsebenen (oder Module), die in unterschiedlichem Maße erworben werden können: Erhebliche Aussprachemängel können mit einem großen Spektrum an Vokabular oder ausgefeiltem stilistischem Repertoire einhergehen; umgekehrt mag jemand mit hervorragender Aussprache spezifische syntaktische oder pragmatische Aspekte niemals meistern.

 

In pädagogischen Konzepten für den vorschulischen Bereich geht diese Auffassung von Sprache als Objekt oft einher mit Vorstellungen einer notwendigerweise “ganzheitlichen” Sprachförderung. Wenn dies bedeuten soll, dass die Kommunikation mit kleinen Kindern sich an ihren Interessen und an dem Hier und Jetzt orientieren soll, ist dies sicherlich richtig aber trivial. Ganzheitliche Förderung sollte aber nicht bedeuten, dass eine selektive Abstimmung von Fördermaßnahmen auf die jeweiligen Zwischengrammatiken von Lernern verzichtbar ist. Es besteht offensichtlich immer noch erhebliche Angst davor, dass wir Kinder überfordern, wenn wir ihnen systematisch strukturierten Input anbieten. Diese Besorgnis gilt es zu überwinden, denn unser Problem ist nicht die Überforderung, sondern eher ein Mangel an hinreichend präzisen Herausforderungen, welche die natürlichen Problemlösefähigkeiten von Lernern auf den Plan rufen.

 

 

 

2.         L1- L2 Erwerb:  aktuelle Erkenntnisinteressen 

 

 

Wir sind aus guten Gründen fasziniert vom Erstspracherwerb. Im Normalfall ist er bemerkenswert robust, schnell (aber, wie ich in meiner Präsentation darlegen werde, L2-Lerner können noch schneller sein!), unabhängig von der Intelligenz und Modalität (gesprochen oder gebärdet). Lerner gehen auf höchst systematische Weise vor, durchlaufen sehr ähnliche Stadien und benötigen weder explizite Instruktion noch korrektives Feedback. Im Alter von 2-3 Jahren haben Kinder, die nicht von einer SSES betroffen sind, die wichtigsten Merkmale ihrer Zielgrammatiken erworben.  Deutschsprachige Kinder meistern beispielsweise in diesem Alter die Regularitäten der Verbstellung und der Subjekt-Verb-Kongruenz.

 

Gleiches gilt für Kinder, die von Geburt an mit zwei Erstsprachen aufwachsen. In meinem Vortrag diskutiere ich Evidenz von Kindern mit Deutsch und Englisch als Erstsprachen und stelle Vergleiche mit monolingualen Kindern gleichen Alters an. Gezeigt wird u.a., dass Mischäußerungen wie in Soll ich hit it? und Kannst du move a bit? gradlinig auf den jeweiligen Entwicklungsstand in beiden Sprachen zurückgeführt werden können. Insgesamt lassen das kindliche Mischverhalten und ihre Selbstkorrekturen interessante Details über die Fähigkeit von Kindern erkennen, ihre eigenen Äußerungen zu kontrollieren und liefern uns damit zugleich Einblicke in frühe metasprachliche Kompetenzen.

 

Im Vergleich mit unseren Erkenntnissen über den monolingualen und bilingualen Erstspracherwerb steckt unser Wissen über den frühen L2-Erwerb leider immer noch in den Kinderschuhen – angesichts des aktuellen Bedarfs an Information über diesen Erwerbstyp eine sehr bedauerliche Situation. Die wenigen zur Zeit verfügbaren Fallstudien von Kindern, die Deutsch im Alter von drei bis vier Jahren erwerben, zeigen allerdings, dass ihre Entwicklung im Wesentlichen dem entspricht, was wir aus dem L1-Erwerb kennen (cf. Rothweiler i.Dr., Thoma & Tracy 2006). Auf der Grundlage von Longitudinalstudien mit Kindern mit den Erstsprachen Arabisch, Russisch und Türkisch werde ich zeigen, dass der frühe L2-Erwerb auch unter ungünstigen Bedingungen sehr robust verlaufen kann.

 

 

 

3.         Herausforderungen

 

Gleich in mehrfacher Hinsicht finden sich die Mehrsprachigkeitsforschung und Praktiker aus sprachtherapeutischen Berufsfeldern im selben Boot.  Sie alle stehen vor der Herausforderung, typische und atypische Erwerbs- und Verarbeitungsprozesse zu differenzieren. Über dieses geteilte Interesse an diagnostischen Fragestellungen hinaus könnten sicher auch beide in ihren jeweiligen Tätigkeitsfeldern dazu beitragen, die oben dargestellten Mythen zu überwinden. Denkbar wären schließlich auch noch Synergieeffekte in Bezug  auf die Entwicklung von sprachspezifischen Fördermaßnahmen.

 

In Ländern mit hohem Anteil von Migrantenkindern werden wir zur Zeit mit einer Art hybriden Spracherwerbtyps konfrontiert, der über die traditionelle  Unterscheidung von L1, 2L1, natürlichem L2 und schulischem Fremdsprachenunterricht hinausgeht bzw. unterschiedliche Merkmale aller vereint. Dieser hybride Erwerbstyp verlangt eine neue und wohlüberlegte Verknüpfung von früher L2-Immersion mit einem wohlstrukturierten Angebot von Fördermaßnahmen. Sprachtherapeuten sollten hier u.a. ihr Wissen darum einbringen, dass gezielte, gut strukturierte und zeitlich beschränkte Interventionsschritte einen großen Unterschied machen und wichtige Veränderungen auslösen können. Unsere Bildungsinstitutionen könnten von der individualisierten, am jeweiligen Entwicklungsstand orientierten Förderung, wie sie zum Alltag therapeutischen Handelns gehört, viel lernen. Von einer Konferenz wie dieser verspreche ich mir interessante Impulse für diesen Wissenstransfer.

 

 

 

Literaturangaben

 

Cummins, Jim (1986). Linguistic intedependence: A central principle of bilingual education. In: Jim Cummins & Merrill Swain (eds.). Bilingualism in education. Aspects of theory, research and practice. London: Longman, 80-95.

Gawlitzek-Maiwald, Ira & Tracy, Rosemarie (2005): The multilingual potential in emerging grammars. International Journal of Bilingualism 9 (2), 277-297.

Genesee, Fred, Nicoladis, Elena & Paradis, Johanne (1995): Language Differentiation in Early Bilingual Development. Journal of Child Language 22 (1995), 611-631.

Green, David (1998): Mental Control of the Bilingual Lexico-Semantic System. Bilingualism: Language and Cognition 1, 67-81.

Keim, Inken (2004):  Kommunikative Praktiken in türkischstämmigen Kinder- und Jugendgruppen in Mannheim. Deutsche Sprache 32, 198-226.

Lattey, Elsa & Rosemarie Tracy (2005). ’Well, I tell you, das war’n Zeiten!’ – ein deutsch-amerikanisches Sprachporträt. In: Hinnenkamp, Volker & Meng, Katharina (eds.):  Sprachgrenzen überspringen. Sprachliche Hybridität und polykulturelles Selbstverständnis.  Tübingen: Narr, 345-380.

Müller, Natascha, Kupisch, Tanja, Schmitz, Katrin & Cantone, Katja (2006). Einführung in die Mehrsprachigkeitsforschung. Tübingen: Narr.

Myers-Scotton, Carol (2006). Multiple Voices. Malden (Mass.): Blackwell.

Rothweiler, Monika (in press). The acquisition of V2 and subordinate clauses in early successive acquisition of German. Journal of Bilingualism.

Thoma, Dieter & Tracy, Rosemarie (1986). Deutsch als frühe Zweitsprache: zweite Erstsprache? In: Bernt Ahrenholz (ed.). Kinder mit Migrationshintergrund. Freiburg: Fillibach, 53-75.

Tracy, Rosemarie (1996): Vom Ganzen und seinen Teilen: Überlegungen zum doppelten Erstspracherwerb. Sprache und Kognition 15, 1/2, 70-92.

Tracy, Rosemarie & Gawlitzek-Maiwald, Ira (2000): Bilingualismus in der frühen Kindheit. In:  Grimm, Hannelore (ed.). Enzyklopädie der Psychologie. Band 3. Göttingen: Hogrefe, 495-535.